Wagnertube in F · Modell 111

1862 weilte Richard Wagner in Biebrich gegenüber von Mainz, um seine Meistersingeroper zu schreiben. Gleichzeitig war er auf der Suche nach einem neuen Klangbild für den Ring der Nibelungen, welches von den damals bekannten Instrumenten nicht abgebildet werden konnte. In Zusammenarbeit mit Gebr. Alexander vervollkommnete er dann seine Vorstellung eines Instrumentes das klanglich zwischen Horn und Bariton angesiedelt war.

Für die hohen Ansprüche im Orchester wurde die Wagnertube im Laufe der Zeit immer weiter optimiert. Heute sind Wagnertuben von Gebr. Alexander in den bedeutenden Orchestern der Welt im Einsatz. Außer den üblichen B- und F-Tuben bietet Gebr. Alexander auch eine voll ausgebautete B/F-Doppel-Wagnertube an. Überlicherweise besteht ein Satz Wagnertuben aus zwei F- und zwei B-Wagnertuben, kann aber auch mit Doppeltuben kombiniert werden.

Eigenschaften:

Stimmung:
Bohrung:
Schalldurchmesser:
Mensur:
Korpusgröße:
Material:
Anzahl Ventile:
Anzahl Daumenhebel:

F
13,5 mm
250 mm
Large
/
Messing oder Goldmessing
4
/
linksgriffig
Ringtube